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Das Märchen von der Gender-Verschwörung und wie man es entzaubert

Einladung
13.09.2018, 19:00 – 20:50Gewerkschaftshaus Stuttgart, Raum 1 Willi-Bleicher-Str. 20, 70174 Stuttgart

Das Märchen von der Gender-Verschwörung und wie man es entzaubert

in Kooperation mit dem Fritz-Erler-Forum
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Fritz-Erler-Forum Baden Württemberg in Kooperation mit dem ver.di-Bezirksfrauenrat Stuttgart

Seit einiger Zeit hören wir von Gender-Ideologie, von Gender-Gaga, Gender-Wahn oder Ähnlichem. Ultrakonservative Gruppen und rechtspopulistische Kreise polemisieren aggressiv gegen alles, was mit einem liberalen Verständnis von geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung oder mit Gleichstellungspolitik zu tun hat. So unterschiedliche Dinge wie Geschlechterforschung, politische Gleichstellungsstrategien, Sexualaufklärung und Schwangerschaftsabbruch werden in einen Topf geworfen und verteufelt.

Laut AfD-Grundsatzprogramm marginalisiere die „Gender-Ideologie […] naturgegebene Unterschiede zwischen den Geschlechtern“ und wirke „traditionellen Wertvorstellungen und spezifischen Geschlechterrollen in den Familien“ entgegen. Die traditionelle Kleinfamilie (mit möglichst mehreren Kindern) wird als „Keimzelle der Gesellschaft“ einer „volkswirtschaftlich nicht tragfähige(n) und konfliktträchtige(n) Masseneinwanderung“ gegenübergestellt. Beschworen werden nicht nur ein traditionelles, sondern ein völkisches Verständnis von Familie und die Vorstellung einer homogenen Nation, die an die Stelle individueller Freiheitsrechte tritt.

Wenn Denkfiguren der Rechtspopulisten auf der Straße, in Veranstaltungen oder am Stammtisch übernommen werden, müssen politisch aktive Menschen dem entgegentreten. Beim Argumentationstraining soll überlegt und trainiert werden, wie auf solche Äußerungen reagiert werden kann.

  • 19:00 Uhr Begrüßung
    Bärbel Illi, ver.di Bezirk Stuttgart
    Sarah Hepp, Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg

  • 19:10 Uhr Argumentationstraining
    Das Märchen von der Gender-Verschwörung und wie man es entzaubert
    Dr. phil. Barbara Stiegler
    Diplompsychologin, Diplompädagogin
    ehemalige Leiterin des Arbeitsbereiches
    Frauen- und Geschlechterforschung in der
    Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung

  • 20:50 Uhr Ende

 Bitte melden Sie sich bis 10.09.2018 verbindlich an: